Zinsen beim Sparen
8. August 2007 | Von admin | Kategorie: ZinsenSparen ist in Deutschland traditionell ein Volkssport – durchschnittlich jeder zehnte Euro wird hierzulande zurückgelegt. Als Parkplatz für das Ersparte gilt das Sparbuch zwar mittlerweile als etwas angestaubt und altmodisch. Doch dies hindert Millionen Bundesbürger nicht daran, weiter darauf Geld zu bunkern – obwohl die Zinsen meistens äußerst niedrig sind. Der Weltspartag am 31. Oktober ist deshalb der beste Anlass, daran zu erinnern, dass die Deutschen auf diese Weise einige Milliarden Euro an Zinsen einfach verschenken.
Sichere Anlagen mit satten Renditen
Und zwar nur deshalb, weil sie sich trotz der Möglichkeiten, die Online- und Telefonbanking bieten, von bestimmten Traditionen nicht trennen können: Nach wie vor lässt sich die Mehrheit der Bankkunden lieber in der Filiale beraten als am Computer selbst eine Anlageentscheidung zu treffen. Viele Deutsche können zudem ohne Sparbuch einfach nicht leben. Dabei zahlen die meisten Geldhäuser nur 0,5 bis ein Prozent Zinsen darauf. Damit wird noch nicht einmal die Inflationsrate ausgeglichen. Wer deutlich mehr Zinsen einstreichen und zudem – bei gleicher Sicherheit – flexibel über sein Geld verfügen will, sollte sein Erspartes stattdessen auf einer Monatsgeldanlage parken. Die Anbieter haben die Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank (EZB) fleißig an ihre Kunden weitergegeben.
Mehr Geld fürs Geld
So belohnten etwa die KarstadtQuelle Versicherungen das Sparen bei der Monatsgeldanlage “MaxiZins” im ersten Quartal 2007 mit 3 Prozent p.a., im dritten und vierten Quartal sind es bereits 4 Prozent p.a. bei monatlicher Verfügbarkeit für bis zu 250.000 Euro. Die Anschlussverzinsung wird jeweils quartalsweise neu festgelegt. Beim “MaxiZins” ist im übrigen auch eine telefonische Antragstellung möglich. Der Kunde legitimiert sich allein durch die Einzugsermächtigung im Lastschriftverfahren. Ein “Post-Ident”-Verfahren, bei dem man sich unter Vorlage des Personalausweises identifizieren lassen muss, ist nicht notwendig.
