Zinseszinseffekte für die Altersvorsorge
20. September 2007 | Von admin | Kategorie: ZinsenDass die gesetzliche Rente nicht mehr für die finanzielle Absicherung des Lebensabends ausreicht, wissen mittlerweile die meisten Deutschen. Vom Wissen zum Handeln ist es aber offenbar noch ein weiter Weg – das ergab zumindest das aktuelle Altersvorsorge-Barometer von JPMorgan Asset Management. Demnach sieht sich nur rund jeder Zehnte mit staatlicher und betrieblicher Rente gut versorgt und meint, nicht vorsorgen zu müssen. Trotzdem gaben nur 38,2 Prozent der Befragten an, monatlich Geld für ihre Rente zurückzulegen. 20,8 Prozent wollten die Frage nach der privaten Vorsorge nicht beantworten.
Erschreckend ist, dass fast jeder dritte Deutsche nicht spart, weil er glaubt, es sich nicht leisten zu können. Dabei helfen bereits kleine Sparsummen, die Versorgungslücke zu verkleinern. Christoph Bergweiler von JPMorgan Asset Management: “Je früher die Altersvorsorge beginnt, desto mehr arbeiten Zeit und Zins für den Sparer.” Deshalb sollten gerade junge Leute den Zinseszinseffekt nutzen. Bergweilers Anlagefavorit bei den Fonds ist derzeit Euroland – also die Länder der Währungsunion: “Mit dem JPM Euroland Equity Fund investiert man in die geballte Power der Eurozone.” Diese Länder profitierten besonders von den Umstrukturierungen der vergangenen Jahre und den Globalisierungseffekten. Mehr Informationen bei Banken, Sparkassen oder freien Finanzberatern.
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